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Prinz Ferdinand König
 Prinz Ferdinand König auf der Suche nach dem Glück. Wo findet man Glück? Warum
ist das für den Einen der perfekte Vanillepudding und für den Anderen ein weiches Sofa? Und warum muss man als Prinz immer solche Angst vor bösen Drachen haben, auch wenn man die Prinzessin gar nicht haben will?
Für Kinder von 6-11 60 Seiten, viele Illustrationen, 21 x 21 cm, Hardcover, mit Hör-CD
18,- Euro
Voraussichtliche Veröffentlichung: September 2010
Leseprobe:

Der König sah ihn aufmerksam an: „Wenn dein Vater ein
König ist, dann musst du ein Prinz sein, auch wenn du nicht danach aussiehst. Prinzen tragen normalerweise teure Goldstoffe, haben eine Krone auf dem Kopf, ein glänzendes Schwert im Gürtel und … und …“ „Und sitzen
auf einem edlen Pferd“, ergänzte Prinz Ferdinand König. „Genau“, sagte der König. Er kam einen Schritt näher: „Du hast dich verkleidet, um nicht aufzufallen, nehme ich an. Die Kleidung mit dem Küchenjungen getauscht? Das
ist eine sehr schlaue Idee, wenn auch wenig königlich.“ „Nein, ich sehe immer so aus, aber ich bin trotzdem ein echter Prinz.
Nach der Nacht in einem riesengroßen, daunenweichen Gäste-Himmelbett wurde Prinz Ferdinand König am frühen Morgen unsanft durch lautes Hämmern an seiner Zimmertüre geweckt. Er schreckte
hoch und in diesem Moment stürmte schon Prinzessin Isabella in sein Zimmer. „Aufstehen!“, rief sie, kitzelte ihn im Vorbeigehen am nackten Fuß und lief zum Fenster, das sie mit Schwung aufriss. „Die
Sonne scheint und die Vögel singen“, erklärte sie. Prinz Ferdinand König blickte verwirrt aus dem Fenster. „Es regnet“, stellte er fest. „Und ich höre keinen einzigen Vogel.“ Prinzessin Isabella zuckte
mit den Schultern, sagte fröhlich: „Ist doch egal“,und setzte sich neben Prinz Ferdinand König auf den Bettrand.
„Ich bin so aufgeregt“, sagte sie und hopste ein wenig auf der Bettkante herum. „Was ist los?“, fragte Prinz Ferdinand König. „Hast du heute Geburtstag?“ „Nein, viel besser“, rief die Prinzessin. „Wir beide erforschen heute den
Drachen.“ „Was??“, rief Prinz Ferdinand entsetzt aus.
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