Der Gatte und ich haben bequem im Wohnzimmer des Frankfurter Sohnes übernachtet. Der Theaterbesuch vom Vorabend endet mit einem gemeinsamen Frühstück im türkischen Café. Toast, Rührei und Avocado – fluffiges Brot, Butter, viele leere Kalorien und superlecker. Zuhause strahlt der Garten im Frühlingslook. Am Nachmittag sitze ich zum ersten Mal im Jahr mit Buch und Tee in der Sonne, auch wenn ich nach wenigen Minuten merke, dass ich den gerade
mehr...Am Montag rolle ich meinen Lesungskoffer in die Küche, baue Laptop und Beamer auf und lese zwei meiner Geschichten zur Probe. Für den Donnerstag sind Lesungen an einer Grundschule angesagt und da soll alles funktionieren. Zum einen die Technik, aber auch beim Lesen möchte ich nicht auf Überraschungen in meinen Texten stoßen, an die ich nicht mehr gedacht hatte. „Prinz Ferdinand König“, bei dem ich kurze Zwischenteile frei erzähle, ist
mehr...Am Sonntagabend zeigt sich überraschend, dass es gut wäre, wenn ich am nächsten Tag nach Frankfurt fahre. Es ist nicht superduperwichtig, aber der Sohn könnte kurzfristig Kleidung aus unserem Fundus für das Theaterstück brauchen, das in zwei Wochen Premiere und an diesem Dienstag Fototermin hat. Wäre gut, wenn er möglichst schnell weiß, welche Kleidungsstücke er auf der Bühne trägt, damit er die in zwei Tagen auch schon für die Fotos
mehr...Räumen, räumen, räumen. Die Schränke und Schubladen im Haus meiner Eltern müssen leer werden. Zum Glück ist schon viel geschafft und das Licht am Horizont ist inzwischen gut zu sehen. Aber noch immer öffne ich einen vermeintlich leeren Schrank oder ziehe eine vermeintlich leere Schublade heraus und dann ist da noch was drin. „Och nee!“, stöhne ich dann jedes Mal. Die Kleidung und Sachen, die wir nicht selber behalten, aber
mehr...Na, das fehlt gerade noch! Am Sonntag wache ich mit Halsschmerzen, trockenem Husten und leichtem Druck beim Atmen auf. Nicht richtig krank, aber fit eben auch nicht. Ich mache einen eher ruhigen Tag, damit sich meine Energie sofort gegen die Erkältung einsetzen kann und nicht durch stundenlanges Kistenleeren im Wohnzimmer verbraucht wird. Bleiben die Kisten eben gestapelt. So langsam gewöhne ich mich daran, dass immer welche im Wohnzimmer stehen und
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