Lars Reichow spielt in Köln in der „Volksbühne am Rudolfplatz“, die bei mir immer noch „Millowitschtheater“ heißt. Oder auch: „Dieses Theater, in dem früher das Millowitsch war.“ Dass es außerdem an der Aachener Straße und nicht am Rudolfplatz steht, macht es für mich noch komplizierter. Egal. Zum ersten Mal ist der Gatte bei einem Lars-Reichow-Programm dabei, der auf mein „Komm doch mal mit, das wird dir gefallen!“, tatsächlich mal mitkommt.
mehr...Auf dem ZDF-Gelände in Mainz werden die neuen Aufzeichnungen für das 3sat-Zeltfestival gemacht. Am Montag ist Rainald Grebe da, was für mich natürlich ein Grund ist, hinzufahren und als Zuschauerin dabei zu sein. Ich setze mich extra seitlich in die zweite Reihe des hinteren Blocks, damit ich zwar gut sehen kann, aber vor Kameras, die mich in Nahaufnahme filmen wollen, einigermaßen sicher bin. Die vorderen Reihen und die Randplätze sind
mehr...„Die Folgen des Erfolgs“, mein Theaterstück, ist auf dem Weg zur Bühne. Am Sonntagnachmittag ist der Castingtermin, an dem ich das Stück kurz vorstelle und Textauszüge mitbringe, die von den Teilnehmenden in wechselnden Rollen gelesen werden. Das ist locker und macht schon Spaß. Es gibt danach auch keine wortlos verschwindenden Leute und keinen Dialog der Art (Person): „Äh, ich glaub, da kann ich nicht.“ (Ich): „Welchen Termin meinst du?“ (Person):
mehr...„Weißt du, dass Bjarne Mädel eine Lesung in Bonn macht?“, fragt der Gatte zu Beginn der Woche. „Was?“, frage ich und bin sofort sehr interessiert. Er setzt hinterher: „Aber da kannst du nicht. Das ist am Sonntag, da hast du Casting.“ „Oh, schade“, sage ich und kombiniere messerscharf: „Das bedeutet, dass Bjarne Mädel nicht zu meinem Casting kommen kann.“ Das nur, falls mal jemand nach Gründen fragt, warum Bjarne Mädel
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