Am Sonntag hacke ich schon sehr früh morgens – da ist es noch kühl – weiter einen Weg entlang des Zauns frei. Ich bin ziemlich gründlich, und das Ergebnis ist beeindruckend. Man könnte beim Anblick vermuten, dass ich auch sonst einen dementsprechend „ordentlichen“ Garten habe, in dem die Fleißigen Lieschen in Reihen gepflanzt werden. Aber es ist tatsächlich nur die Schneise zum Nachbargrundstück, die so musterhausgültig aussieht. Ein Laufweg am
mehr...Ich bin tief im Ferienmodus. Nichts Dringendes steht an. Mein Theaterstück ist geschrieben und ich werde es erst in einer Woche erneut durchlesen, wenn ich etwas Abstand zum Inhalt habe. Langweilig wird es mir trotzdem nicht. Abgesehen davon, dass ich immer eine Beschäftigung finde, stehen auch überall Kisten, die noch ausgepackt, Ordner, die noch sortiert und Zimmer, die grundausgeräumt werden müssen. Aber eben nicht sofort. Auf der Liste stehen auch:
mehr...In meiner Sommerresidenz – dem Grillplatz mit Laube, hoch oben, am Ende des Gartens – sitze ich weit ab von der Welt. Es fühlt sich zumindest so an. Ringsherum ist es grün zugewachsen und nach vorne kann ich zwischen den Bäumen in die Ferne und auf die ersten Eifeler Hügel gucken. Dort oben fühle ich mich komplett wohl. Manchmal denke ich: „Wenn ich so einen Platz an einem Urlaubsort vorfinden
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